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Montag, 16. September 2013

Achillessehnenruptur

ENTLASSUNGSBRIEF
Der/Die Patient/in stellte sich notfallmäßig in unserer Ambulanz vor, nachdem er/sie im Rahmen einer sportlichen Aktivität ein Knacken im Bereich der rechten/linken Achillessehne verspürt hatte. Zu einem Sturz sei es nicht gekommen, doch habe im Anschluß die Wade und die Ferse sehr geschmerzt. Nach der klinisch und sonographischen Diagnostik bzgl einer Achillessehnenruptur wurde die Indikation zur operativen Intervention gestellt. Der/Die Patient/in wurde stationär aufgenommen zur präoperativen Diagnostik und operativen Versorgung. Nach Abschluss der präoperativen Vorbereitung, welche keine indikationseinschränkende Befunde ergab, konnte die geplante Operation in komplikationsloser Intubationsnarkose durchgeführt werden.

Im Rahmen des poststationären Verlaufs, welcher unter Analgesie, zunächst Moblisation in der LU-Gipsschiene, Thromboseprophylaxe und intensiver Krankengymnastik regelrecht verlief, konnte eine Versorgung mit einem Aircast-Walker vorgenommen werden. Der Aircast-Walker ist zum Zeitpunkt der Entlassung mit drei Keilen ausgestattet, wir bitten um Entfernung der einzelnen Keile im Abstand von 10 Tagen, ab der 3. postop Woche. Ab der 2. postop Woche ist eine Vollbelastung im Aircast-Walker erlaubt.Zum Zeitpunkt der Entlassung bestanden keine Entzündungs- oder Thrombosezeichen.

Am XX.XX.20XX konnten wir den/die Pateint/in in Ihre ambulante Weiterbehandlung entlassen mit der Bitte um eine Weiterführung der klinischen und laborchemischen Kontrolle und der Thromboseprophylaxe bis zur Vollbelastung ohne Aircast-Walker.



OP BERICHT
Bei dem Patienten besteht eine Achillessehnenruptur rechts, nachdem er im Rahmen einer sportlichen Aktivität ein Knacken im Bereich der rechten Achillessehne verspürt hatte. Nach Einleitung der ITN und Lagerung der Patientin in Rückenlage wurde eine Blutdruckmanschette zur Blutsperre am rechten Oberschenkel angelegt. Es erfolgt ein vierfaches Abwaschen des rechten Beines mit jodhaltigem Desinfektionsmittel sowie steriles Abdecken des Operationfeldes. Auffüllen der zuvor angelegten Blutsperre am Oberschenkel mit 320mmHg. Eröffnung der Haut medial über 5cm im Rupturbereich, vier weitere Stichincisionen proximal lateral und medial und vier distal lateral und medial. Direktes Durchtrennen der Subcutis unter elektrocautischer Blutstillung. Eröffnen der Fascie und Längsdurchtrennung des Peritendineums. Hierunter kommt die rupturierte Achillessehne zur Darstellung. Die Ruptur findet sich knapp 7 cm oberhalb des calcanearen Ansatzes. Die Sehne ist in typischer Weise rupturiert. Es folgt sowohl distal als auch proximal eine Durchflechtungsnaht mit 1er PDS. Der Fuß wird zum Spitzfuß flektiert und die Sehnenstümpfe approximiert, die kräftigen PDS-Fäden innen- und außenseitig liegend verknotet. Mit einer fortlaufenden Naht (3.0 Polysorb) werden einzelne fransige Sehnenanteile an den Hauptteil der Achilessehne adaptiert. Es folgt die fortlaufende Naht des Peritendineums, welches sich fast komplett über der gesamten Sehne verschließen lässt. Fortlaufende Naht der Fascie. Hautnaht mit Biosyn 3.0. Anlage eines sterilen Wundverbandes. Erneute Anlage der Unterschenkelgipsschiene in Spitzfußstellung. Der Pat. wird in stabilen cardio-pulmonalen Verhältnissen in den Aufwachraum gebracht.

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