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Sonntag, 22. September 2013

Cholezystektomie bei symptomatische Cholezystolithiasis

ENTLASSUNGSBRIEF 

Der/Die Patient/in stellte sich bei uns Bei Z.n. akuter Cholezystitis und Z.n. ERCP mit Papillotomie zur elektiven Operation vor. Aktuell war der/die Patient/in beschwerdefrei, kein Anhalt für eine Cholestase und akute Cholezystitis.

Nach entsprechender Operationsvorbereitung erfolgte am xx.xx.20xx der o.g. Eingriff in störungsfreier Allgemeinnarkose. Die Gallenblase selbst war chronisch verschwielt. Komplikationsloser intraoperativer Verlauf. Herr/Frau xxx erholte sich von genanntem Eingriff allmählich. Postoperativ bestand noch eine Schmerzhaftigkeit im OP-Gebiet, die im weiteren Verlauf aber rückläufig war. Die Wunden waren reizlos. Der Kostaufbau wurde gut vertragen. Die abschließende sonografische Kontrolle ergab keinen Hinweis auf ein Abszeß und Hämatom.

Bei unauffälligem Verlauf konnten wir Herrn/Frau xxx daher am xx.xx.20xx in Ihre weitere hausärztliche Behandlung entlassen. Das Nahtmaterial ist resorbierbar und braucht daher nicht entfernt zu werden. Eine Wiedervorstellung ist bei auftretenden Komplikationen bei uns jederzeit selbstverständlich möglich.


OP BERICHT

Indikation: Symptomatische Cholecystolithiasis ohne Cholestase

ITN und Rückenlagerung nach sorgfältiger Desinfektion der Haut und steriler Abdeckung bogenförmiger Schnitt unterhalb des Nabels, Einführen der Verres-Nadel und Anlegen eines Pneumoperitoneums. Tauschen der Verres-Nadel gegen das optische System mit dem 10er Trokar, Inspektion des Ober- und Unterbauchs, dabei zeigen sich bis auf Adhäsionen der Gallenblase mit dem großen Netz keine Auffälligkeiten. Stichinzision am rechten Rippenbogen und Einführen eines 5er Trokars mit der Faßzange. Zweite Stichinzision im rechten Mittelbauch und Einführen eines zweiten 5er Trokars mit der Overholt-Klemme. Horizontale Inzision unterhalb des Skyphoids und Einbringen eines 10er Trokars mit der bipolaren Overholt-Klemme. Stumpfes Lösen der Verwachsungen von der Gallenblase mit dem Netz und. Danach Fassen der Gallenblase im Fundus- und im Infundibulumbereich und Freipräparation des Kalot'schen Dreiecks, Freipräparation des Ductus Zysticus, der nach proximal hin mit zwei Clips und nach distal hin mit einem Clip verschlossen und mit der Schere durchtrennt wird. Das gleiche Vorgehen wird mit der A. cystica durchgeführt. Danach Herauslösen der Gallenblase aus der Leber mit der Hakenelektrode, Einbringen des Bergesäckchens in die Bauchhöhle und Einlegen der Gallenblase in das Säckchen. Erweitern der Stichinzision unterhalb des Skyphoids, Einbringen des Bauchdeckenspreizers und Entfernen der Gallenblase im Säckchen. Danach gründliche Spülung des Oberbauchs mit Spülflüssigkeit, Absaugen der Spülflüssigkeit, Entfernen der Trokare unter Sicht, Ablassen des Endoskopiegases, Verschluss der Faszienincision im Skyphoidbereich durch atraumatische Vicrylnaht, Verschluss der Haut als versenkte Monocryl-Intracutannaht, steriler Verband. An der Gallenblase finden sich zwei Clips und in der Gallenblase zahlreiche  Konkremente.

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