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Sonntag, 22. September 2013

Commotio cerebri

ENTLASSUNGSBRIEF 

Herr/Frau xxx stellte sich am xx.xx.20xx in unserer Notaufnahme vor, da er/sie im Pflegeheim gestürzt war und sich den Kopf angeschlagen hatte. Fremdanamnestisch bestand eine einige Minuten andauernde Bewusstlosigkeit. Bei Aufnahme klagte Herr/Frau xxx über Schwindel und leichte Kopfschmerzen. Bei der Untersuchung durch den diensthabenden Neurologen zeigte sich kein Anhalt für ein fokales neurologisches Defizit. Die Halswirbelsäule war frei beweglich und es bestand kein Kompressionsschmerz des Schädels. Die Extremitäten waren frei beweglich. Es liess sich kein Thoraxkompressionsschmerz auslösen. Eine intrakranielle Blutung und Frakturen konnten mit einer Computertomographie des Schädels und einer Röntgenaufnahme der Halswirbelsäule ausgeschlossen werden. Eine Sonographie des Abdomens blieb ohne pathologischen Befund. Eine 4 cm messende Platzwunde am Kinn wurde nach Wundtoilette durch primäre Naht versorgt.

Bei Commotio cerebri erfolgte die stationäre Aufnahme zur 48-stündigen Überwachung. Regelmäßige Kontrollen der Vigilanz und der Vitalparameter blieben unauffällig. Unter einer adäquaten Analgesie waren die Beschwerden rasch rückläufig. Auch im Verlauf traten keine neurologischen Ausfälle auf. Am xx.xx.20xx konnten wir Herrn/Frau xxx beschwerdearm in Ihre hausärztliche Weiterbehandlung entlassen. Bei Entlassung bestanden reizlose Wundverhältnisse. Wir bitten um regelmäßige Wundkontrollen und eine Entfernung des Nahtmaterials in ca 10 Tage.

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