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Sonntag, 22. September 2013

Cheilektomie bei Hallux rigidus

OP BERICHT

Indikation: Bei der Patientin besteht eine Hallux rigidus Deformität rechts/links. Es besteht eine gute Indikation zur Cheilektomie.

Nach Einleitung der Allgemeinnarkose und Lagerung der Patientin in Rückenlage wird eine Blutdruckmanschette zur Blutsperre am rechten/ linken Oberschenkel angelegt. Es erfolgt ein dreifaches Abwaschen des rechten/linken Unterschenkels und Fußes mit jodhaltigem Desinfektionsmittel sowie steriles Abdecken des OP-Feldes. Auffüllen der zuvor angelegten Blutsperre am Oberschenkel mit 300mmHg. Bogenförmige Hautinzision im Interdigitalraum DI-II, scharfe Präparation bis auf die Strecksehne DI, und scharfes Durchtrennen in Längsrichtung mittig mit dem Skalpell. Es zeigt sich nun eine Pseudoexostose am Köpfchen des Os metatarsale DI. Die Beweglichkeit im Gelenk ist zu mehr als 50 % erhalten. Scharfe Präparation der Kapsel vom Kochen, Unterfahren des Os metatarsale mit Hohmann-Haken und Entfernung der Pseudoexostose mit der oszillierenden Säge. Das Metatarsophalangealgelenk erhält nun wieder die volle Beweglichkeit. Die Gelenkfläche ist intakt. Fortlaufende Sehnennaht, ausgiebige Spülung. Lösen der Blutsperre. Adaptierende Subkutannähte dann Hautverschluß mit resorbierbarer Intrakutannaht nach Wundsäuberung und Desinfektion. Steriler Verband.

Procedere: Postopertiv Röntgenkontrolle, Analgesie, krankengymnastische Übungsbehandlung.

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